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Februar 2019: Reinigung der Nistkästen

Am 16.02.2019 wurden die von der Interessengemeinschaft Pfeddersheimer Pfrimm (IGPP) in den vorherigen Jahren angebrachten Nistkästen für Meise & Co. entlang der Pfrimm gereinigt. Die Nistkästen befinden sich ab der Grillhütte Pfeddersheim in Richtung Kläranlage Monsheim und die andere Richtung bis in die Ortsmitte bei der Paternusschule. Alle Nistkästen wurden somit für die an der Pfrimm vorhandene Vogelschar vorbereitet. In einem Nistkasten haben die Helfer der IGPP auch ein Paar Gartenschläfer entdeckt und behutsam wieder zurückgesetzt.


Gartenschläfer aus einem Nistkasten an der Pfrimm
Gartenschläfer aus einem Nistkasten an der Pfrimm

September 2017: Pfrimmreinigung

Am 30.09.2017 wurde an einem sonnigen Samstag die Pfrimm von der Interessengemeinschaft Pfeddersheimer Pfrimm (IGPP) ab der Grillhütte Pfeddersheim bis in den Ortskern abgegangen und von nicht unerheblichem Unrat gereinigt. Es wurden die verschiedensten Dinge, wie zum Beispiel ein kompletter Kinderfahrradsitz, ein komplettes Fahrrad und sogar ein ganzer Teppich aus der Pfrimm gefischt. Der Höhepunkt stellte jedoch ein Motorbauteil eines KfZ dar. Dieser Unrat wurde einfach von ihren ehemaligen Besitzern in der Pfrimm entsorgt. Hier möchten wir ein Bewusstsein dafür schaffen, dass man nicht einfach seinen Müll in der Natur entsorgen sollte. Dafür gibt es genügend entsprechende Entsorgungsstellen. Die IGPP, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Pfrimm sauber von solchem Müll zu halten, damit die darin befindlichen Fische und andere Tiere einen artgerechten Wohnraum vorfinden.




gesammelter Müll aus Pfrimm



gesammelter Müll aus der Pfrimm


Februar 2017: Anbringung der Nistkästen an der Pfrimm

Am 18.02.2017 wurden die von der Interessengemeinschaft Pfeddersheimer Pfrimm (IGPP) handgefertigten Nistkästen für Meise & Co. entlang der Pfrimm aufgehängt. Die Nistkästen wurden ab der Grillhütte Pfeddersheim in Richtung Kläranlage Monsheim großzügig verteilt und "vogelgerecht" angebracht. Erstmals wurde von der IGPP auch eine Steinkauzröhre und Nistkästen für Baumläufer an den Stämmen montiert.
Zum ersten Mal wurden auch Nistkästen im Ortsbereich von Pfeddersheim, beginnend ab der Brücke (Grabenstraße) bis zur Paternusschule angebracht. Diese wurden direkt von einem Pärchen Kohlmeisen inspiziert und für "bewohnbar" befunden.

Anbringung eines Nistkasten an der Pfrimm
Anbringung eines Nistkasten an der Pfrimm


fertig angebrachter Nistkasten
fertig angebrachter Nistkasten


Steinkauzröhre
Steinkauzröhre


letzte Vorbereitungsmaßnahmen vor der Installation
letzte Vorbereitungsmaßnahmen vor der Installation


fertig angebrachte Steinkauzröhre
fertig angebrachte Steinkauzröhre


Anbringung eines Nistkasten in der Grabenstrasse
Anbringung eines Nistkasten in der Grabenstrasse


Februar 2017: Nistkastenbau

An einem kalten Wochenende im Februar trafen sich einige Mitglieder, um neue Behausungen für Meise und Co. zu schaffen. Arbeitsteilig wurden hierbei aus alten Regalbretter Vogelhäuser gebohrt, gesägt und verschraubt und abschließend mit einem wasserdichten Kunststoffdach verkleidet. Zwar war aufgrund der Bretter jedes Häuschen anders und individuell, aber die fliegenden Bewohner dürfte das in keinster Weise stören und die Behausungen wurden somit einzigartig. So wurden vor allem Brutmöglichkeiten für verschiedene Meisenarten geschaffen. Mit immerhin drei Vertretern, nämlich Kohl-, Blau- und Schwanzmeisen, ein sehr häufiger Singvogel an den Ufern der Pfrimm. Ebenfalls für Halbhöhlenbrüter, wie bspw. Rotschwanz, Rotkehlchen oder Bachstelze, wurden Nistk&aumL;sten gebaut. Erste Versuche wurden auch hinsichtlich des Steinkauzes und der Baumläufer gestartet. Ob sich letztere in den Behausungen einfinden, wird sich zeigen. Nun sollen die K&aumL;sten innerhalb der nächsten Tage ihre Plätze links und rechts der Pfrimm finden. Da die ersten Sonnenstrahlen bereits die Erde wärmten und vereinzelt schon die Frühblüher ihre Köpfe aus dem Boden streckten, wird es nicht mehr lange dauern, bis die Vogelmännchen mit kräftigem Gesang um die Gunst der Weibchen werben. Wollen wir hoffen, dass es eine erfolgreiche Saison für unsere gefiederten Freunde wird und sie Gefahren wie Katze, Marder, Krankheiten & Co. trotzen können.

Das Bauteam
Das Bauteam


Das Bauteam
Das Bauteam


Baubesprechung
Baubesprechung


Baumaterial für die Nistkästen
Baumaterial für die Nistkästen


fertiger Nistkasten
fertiger Nistkasten


Oktober 2014: Pfrimmreinigung

An einem goldenen Herbstmorgen im Oktober trafen sich eifrige Mitglieder der IGPP, um die Spuren der Zivilisation aus und an der Pfeddersheimer Pfrimm zu entfernen. Ausgestattet mit Handschuhen, Rechen, Wathosen und einem kleinen Boot, begann die Reinigung an der Grillhütte und endete an der Brücke „Zwischen den Bächen“ im Pfeddersheimer Osten. Die Fundstücke waren auch in diesem Jahr wieder sehr zahlreich und aus allen möglichen Bereichen. Neben Plastikflaschen, Baustoffen, Regenschirmen, Sofakissen, Zelten u.v.m. wurden auch wieder ganze Fahrräder und diverse Ständer von Straßenschildern eingesammelt und tags darauf durch die Entsorgungsbetriebe Worms abgeholt. Mit Unverständnis und Kopfschütteln wurden unzählige Hundekotbeutel aufgehoben, die nach Benutzung einfach an oder in unserem Bach landeten.

Daher die Bitte von Tierfreund zu Tierfreund: Wenn die Beutel benutzt werden, dann bitte auch korrekt in der Mülltonne entsorgen. Denn nicht nur der unschöne Anblick ist ärgerlich, auch dass die Tüten nicht natürlich abgebaut und eine Gefahr für Tiermägen darstellen, sollte doch zu denken geben. Als erfreulichen Abschluss konnte jedoch festgestellt werden, dass die Müllmenge im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren leicht abgenommen hatte.

Bitte weiter so!

kleines Boot auf der Pfrimm
kleines Boot auf der Pfrimm


Hundekotbeutel aus der Pfrimm
Hundekotbeutel aus der Pfrimm


Ein Anhäger voll Müll
Ein Anhänger voller Müll


Reinigung der Pfrimm am ehemaligen Ochsenklavier
Reinigung der Pfrimm am ehemaligen Ochsenklavier


Juni 2014: Pfeddersheim, Pfrimm und Pilze!

Am Sonntag, den 22.06.2014, trafen sich erneut Mitglieder und Gäste der IGPP zu einem Rundgang an der Pfeddersheimer Pfrimm. Mit von der Partie waren neben den Mitgliedern einige Naturinteressierte sowie der Mykologe Herr Peter Keth und seine Frau. Diese wussten die Wanderung mit ganz neuen Akzenten zu besetzen. So wurden Baumpilze, diverse Zersetzer und auch Baumkrankheiten nicht nur genau unter die Lupe genommen, sondern auch detailreich und anschaulich erklärt. Keine Frage blieb unbeantwortet und dem ein oder anderen war bis dato nicht bewusst, in welcher Vielfalt die Vertreter der Pilze an unserer Pfrimm heimisch sind.

Neben alten Bekannten wie dem Amerikanischen Signalkrebs, der Bachschmerle oder den kaum zu überhörenden Halsbandsittichen hatten die Kinder ihren Spaß im kühlen Nass der Pfrimm, während sich die Erwachsenen an den vollreifen Früchten der Maulbeerbäume gütlich taten. Diese zur Zeit des Zweiten Weltkrieges gepflanzten Laubbäume dienten als Futter für die Seidenraupen, die in der Bergschule die Seide produzierten, aus der wiederum Fallschirme für Soldaten hergestellt wurden.

So gab es auch dieses Mal viel Neues zu entdecken und Altbekanntes wieder zu finden. Mit einem kritischen Blick auf das Naherholungsgebiet hinter der Grillhütte, dessen Wasserstand und dichte Bepflanzung den Fischen darin kein leichtes Leben bescheren, endete der sonnige Tag und man ging bei gemütlichem Plausch zurück Richtung Ortsmitte.

Pfrimmbegehung 22.06.2014

Pfrimmbegehung 22.06.2014

Juni 2014: Links und rechts der Pfrimm und mittendrin

Flusskrebs aus der Pfrimm

April 2014: Pfrimmbegehung

Anfang April trafen sich einige Mitglieder der IGPP mit einem Großteil der „Grünen Liste“ aus Pfeddersheim an der örtlichen Feuerwache, um eine gemeinsame Pfrimmbegehung zu bestreiten. Im Vorfeld war Frau Iris Weiß an den 1. Vorsitzenden Jürgen Schröhoff herangetreten und hatte sich nach einer fachkundigen Wanderung am Ufer der Pfrimm erkundigt. Ein Termin war schnell gefunden und so marschierten ca. 50 Personen aller Altersklassen und inklusive vieler Kinder am Samstagnachmittag vom Platz des ehemaligen Ochsenklaviers bis zur Grillhütte Pfeddersheim. Zwischenzeitlich wurden immer wieder kurze Pausen eingelegt, um Wissenswertes über die Geschichte der Pfrimm, ihre Bewohner und die Fauna entlang des Ufers zu berichten. Auch die Kleinsten bekamen Gelegenheit ihre Gummistiefel zu testen und Kescher zu füllen: Neben Kleinstlebewesen, die oft als Indikatoren eines Gewässers zu lesen sind, wurden auch Exemplare des Amerikanischen Signalkrebses (ein Neozoon aus Nordamerika) unter die Lupe genommen und allerseits bestaunt. Auch ein Eisvogel ließ sich kurzzeitig sehen, allerdings mussten man schon schnell sein, um einen Blick auf den metallischen blauen Fischer erhaschen zu können. Nach Ankunft am Endpunkt der Tour wurden noch weitere Fragen geklärt und in gemütlicher Runde ließ man die Führung ausklingen. Mit der Hoffnung, dass neben Stockente und Brennnesseln nun auch andere Bewohner der Pfrimm, seien sie tierischer oder pflanzlicher Natur, vermehrt zur Kenntnis genommen werden, endete der gemütliche Tag an unserem „Hausgewässer“.

Flusskrebs aus der Pfrimm Flusskrebs aus der Pfrimm


Flusskrebs aus der Pfrimm
Auf der Suche nach Kleinstlebewesen in der Pfrimm


Februar 2014: Zimmer frei für Meise & Co.

Mitte Februar trafen sich einige Mitglieder der Interessengemeinschaft Pfeddersheimer Pfrimm (IGPP) um die Nistkästen entlang des Pfrimmufers zwischen dem ehemaligen Ochsenklavier und der Brücke nahe der Grillhütte Pfeddersheim zu reinigen. Diese Kästen wurden hauptsächlich im Jahr zuvor aufgehängt und nun war die Spannung groß, in welchem Umfang diese von Meise & Co. angenommen wurden. Zur freudigen Überraschung waren ca. zwei Drittel der Nistgelegenheiten von Kohl- und Blaumeise genutzt. Aber auch die Spuren von Sperling, Star und verschiedenen Bilchen (Sieben- und Gartenschläfern) konnte man erfreulicherweise entdecken. Mit Spachtel und Leiter ausgerüstet wurden die alten Vogelnester entfernt, so dass der anstehenden Brutsaison nichts im Wege steht. Bei der warmen Witterung beginnen verschiedene Vögel bereits in den nächsten Tagen mit Balz und Nestbau. Zumindest ein Teil von ihnen kann sich nun auch wieder ein Heim in den Nistkästen der IGPP suchen. Der Verein ist stets bemüht Flora und Fauna entlang der Pfeddersheimer Pfrimm zu unterstützen und die Artenvielfalt zu erhalten.

Siebenschläfer Ungewohnter Besuch im Meisenkasten: 3 Gartenschläfer machen ihrem Namen alle Ehre.